Donnerstag, 22. November 2018

22.11.2018 Aldinga - Mc Laren Vale

Regen, Sonne und kühle 12 Grad begleiteten uns am 22.11. auf der Fahrt von Adelaide nach Hahndorf. Dies ist ein ursprünglich deutsches Dorf, wo seit dem 2. Weltkrieg kein Deutsch mehr gesprochen wird. In einem Café mit zusammengewürfelten alten Stühlen, gönnten wir uns eine Pause. Und wie sollte es anders sein… Claire stürzte vom Trottoir direkt auf ihr Hinterteil und sass am Strassenrand, anglehnt an eine Strassenstange. Wir getrauten uns nicht ein Foto zu machen, geschweige denn zu lachen, bevor wir nicht wussten, dass es keine bleibenden Schäden hinterlassen hat. Danach fuhren wir weiter zum Caravanpark (BIG4 Port Willunga – Tourist Park in Aldinga). Wir bezogen ein wirklich herziges Häuschen mit einer grossen Küche und und Esszimmer. Beim Abstecher zum Maxwell Weingut waren Heinz und Claire fürs Degustieren und Posten verantwortlich. Das Weingut hat Claire nicht aus den Socken gehauen, da die Australier die Reben nicht so schön pflegen, wie sie es sich von der Schweiz gewohnt ist. Ich als Fahrer blieb selbstverständlich ohne Alkohol, um die australischen Gesetze nicht zu verletzen. Zum Glück hat der Wind gegen Abend nachgelassen und wir konnten unsere Terrasse doch noch etwas geniessen.

Hahndorf



Maxwell im Mc Laren Vale


Mittwoch, 21. November 2018

20.-21.11.2018 Adelaide

Ein kurzer Flug führte uns am 20.11. nach Adelaide. Die Temperaturen um die Hälfte reduziert auf 18 Grad und das Auto etwas klotziger. Auf direktem Weg fuhren wir in das Einkaufscenter, um danach im Big4 West Beach Parks in ein Cabin einzuchecken. Grosser Waschtag war ebenfalls angesagt, und wenn wir genügend Münz gehabt hätten, wäre sogar tumblern möglich gewesen. So verging unser Tag sehr schnell und wir durften den ersten selbst gekochten Znacht geniessen.

Unser Auto bis nach Sydney

unser neues Zuhause für zwei Nächte





Na ja…. heute 21.11. sind wir verdonnert in der Wohnung zu bleiben. Hässliche 14 Grad, Sturm und Regen laden nicht gerade ein die Stadt zu besichtigen. Immerhin hat der Weineinkauf und das tumblern geklappt. Wir haben zum Glück genügend Lesestoff dabei. Nach dem Mittag begaben wir uns dann doch noch nach Draussen. Es stürmte und im Meer waren die Wellen schon recht hoch. Mit dem Bus fuhren wir in die Innenstadt von Adelaide. Wir verpassten den Ausstieg im Zentrum und kamen zu einem besonderen Erlebnis. Wer von euch kann sagen, dass er schon einem Bus gefahren ist, welcher sich plötzlich wie auf Schienen fortbewegte? Das ist schon ein seltsames Gefühl. Die Innenstadt fanden wir noch, waren in der Markthalle und der Fussgängerzone. Vor der Rückkehr nach Hause noch ein Kurzbesuch im Casino – leider nichts gewonnen. Die stürmischen Winde nahmen massiv zu, die Wellen verdeckten inzwischen den ganzen Strand und wir waren froh unseren Abend Indoor geniessen zu können, wo uns Heinz wieder einen feinen Znacht servierte. Auf den Küchenchef ist Verlass!
Zur Mittagszeit sah man den Strand noch, nach unserer Rückkehr am Abend gabs da auch nur noch Wasser und Wellen.
oh je, der Bus von der Strasse wird zum Zug...

 Fussgängerzone in Adelaide





Donnerstag, 15. November 2018

15.–20. 11.2018 Alice Springs – Uluru

Die 2 neuen Koffer bewährten sich beim packen und Heinz kann jetzt seine Tasche auf Rädern durch die Landschaft stossen und ich habe meinen Büro-Taschen-Träger-Job verloren. Der Flug am 15.11. über die weiten Australiens nach Alice Springs war eindrücklich, da ich noch nie so viele Stunden über so viel unbewohntes Land geflogen bin. Mit unserem schnittigen, roten Toyota fuhr uns Heinz zuerst «links» durch die Strassen. Vom Besuch bei den Royal Flying Doctors versprach ich mir schon etwas mehr. War aber Interessant einmal zu sehen. Wie kann es anders sein, Heinz traf im Supermarkt von Alice Springs schon den ersten Polizisten. Um ein Emblem der IPA auszutauschen, begaben wir uns dann auch zu Fuss zum Polizeirevier. In der Gasse hinter dem Hotel fand so etwas wie ein Jahrmarkt statt. Unglaublich, da gab es einen Stand mit Würsten auf dem Grill, welche an der Tafel als: «Chlöpfer» - «Cervelat» or «Bockwurst» und «Swiss Kalbs Bratwurst – Simply my Favourite» angepriesen wurden.
unser Auto


Royal Flying Doctor Service

E.Herbert-Overall mit Heinz

 




Beeindruckend war die Fahrt am 16.11. von Alice Springs zum Ayers Rock Resort über den Stuart HWY. Soweit das Auge reicht nur gerade Strasse, Steppe, Sträucher, roter Sand und 2 tote Kängurus am Strassenrand. Vom Regen blieben wir nicht ganz verschont, hatten dafür angenehme 25 Grad zum reisen. Im Outback Pioneer Hotel eingecheckt, kurz ausgepackt und wieder weiter - Programm ohne Pausen..... Nicht weit entfernt und für den Nachmittagsausflug machbar, war unser Besuch bei den Olgas. Australische Zeiten vom Parkplatz zum Aussichtspunkt 1 Stunde, war für Heinz und Claire bei 28 Grad doch etwas zu weit und zu warm. Ich unternahm die Strecke dann in Schweizer Zeit - 30 Minuten hin und zurück. Der Anblick gegen die andere Seite hat sich gelohnt.


Olgas
Unser Weckdienst funktionierte heute Morgen 17.11. um 04.00 Uhr bestens, um für den Sonnenaufgang um 05.49 Uhr am richtigen Ort beim ULURU zu sein. Etwas bewölkt begann das Spektakel. Die wenigen Touristen mit den Bussen verliessen den Ort bevor der ULURU richtig schön zu leuchten begann. Offenbar waren diese unter Zeitdruck und die Wolken zu spät verschwunden. Wir haben es genossen und waren beeindruckt vom schönen Anblick der Felsformation.



Sonnenaufgang am ULURU





Zurück im Resort gab es die erste grosse Pause zum Relaxen, um für den Sonnenuntergang um 19:12 Uhr wieder fit zu sein. Zur Einstimmung nahmen wir unser Nachtessen (Brot und Käse…) mit. Unsere jungen Autonachbarn aus Salem assen mit Teigwaren und Pesto einen etwas nahrhafteren Z’nacht. Das Picknick vor dem grossen Berg war schon sehr schön und speziell. Abermals hatten wir Glück und durften die friedliche Stimmung mit Blick auf den ULURU und dem faszinierenden Farbenspiel geniessen – einfach wunderschön!






Sonnenuntergang am ULURU



Auf der Fahrt zum Kings Canyon Resort am 18.11. sahen wir das erste Mal wilde Dromedare in Strassennähe. Leider zu spät um anzuhalten. Angekommen im schon fast luxeriösen Resort, war ein Schwumm im nahegelegenen Pool für mich das ideale Nachmittagsprogramm. Heute war zudem «Viechertag». Als wir am Nachmittag zum Auto gingen, begegnete uns auf dem Parkplatz ein Waran. Langsam trottete er über den Boden und war faszinierend zum anschauen. Im Kings Canyon unternahmen wir eine kurze Wanderung entlang dem Flussbett «Kings Creek», welche auch für die Senioren bei den heissen Temperaturen einigermassen tauglich war. Die Felsformationen mit ihren Strukturen und roten Farben waren ein faszinierender Anblick. Das einzig lästige waren die vielen Fliegen. Auf dem Rückweg stand vor Claire ein Dingo, welcher es leider nicht mehr aufs Foto geschafft hat, da das Handy nicht aufnahmebereit war.  Beim nahegelegenen Sunsetpoint genossen wir den Sonnenuntergang mit Sicht auf Kings Canyon. Nach dem feinen Nachtessen im Resort war unser «Viechertag» noch nicht zu Ende. Als ich an der Hauswand irgendeinen riesengrossen Krabbelkäfer fotografieren wollte, flog dieser direkt auf meine Finger – und wer mich kennt, kann sich vorstellen, wie schnell mein Handy verflog und auf dem Boden landete. Das allgemeine Gelächter war nicht zu überhören. Die Gekkos an den Hausmauern waren dann wiederum ganz herzig zu bestaunen. Kaum war unsere Wohnungstüre zu, sah ich dann auch schon einen Gekko an der Decke kleben. Mit Cabaret und Gelächter spedierte ich diesen irgendwie aus dem Zimmer, damit Claire und ich sicher ruhig schlafen konnten. Den Balkon vor dem Zimmer haben wir nach dem Nachtessen für einen «Schlumi» genutzt.





 








 



war ja gar nicht so gross...

Schon lange hatten wir kein Frühstücksbuffet mehr und konnten heute 19.11. richtig zuschlagen. Auf der Fahrt vom Kings Canyon Resort in Richtung Alice Springs parkierten wir kurz beim Parkplatz in der Nähe der Kathleen Springs. Wir stellten fest, dass es um 09.00 Uhr morgens mit 35 Grad doch schon zu heiss war um dahin zu laufen. Also ging die Fahrt weiter, mit einem Stopp am Strassenrand um die Dromedare doch noch zu fotografieren. Es war definitiv mit bis zu 36 Grad zu warm um irgendwo länger als nötig an einem Rastplatz Pause zu machen. Trotzdem überholten wir 60 km vor Alice Springs einen Velofahrer, langärmlig und mit Kappe angezogen. Das wäre definitiv nichts für mich. Am frühen Nachmittag checkten wir wieder im Hotel Aurora in Alice Springs ein.


Die Buchhaltung wird sogar im Auto nachgeführt...


Dienstag, 13. November 2018

11.-14.11.2018 Sydney

Den Flug haben wir gut überstanden und sind am Sonntag in Sydney angekommen. Da irgendein Festival stattfand, wimmelte es von tausenden von Leuten was uns nicht wirklich gefiel.
Das Wetter entspricht uns sehr, schön warm und nicht mehr so heiss wie im Dubai, ideal für die Stadtbesichtigung.
Am Montag  begaben wir uns auf die rote Hop on Hop off Tour. Bei der Oper stiegen wir auf ein Zügli um, welches uns durch die Schönheiten des botanischen Garten fuhr. Ein Gang durch den wunderschönen chinesischen Garten und China Town und unter der Harbour Bridge zum Circular Quai, wo wir uns einen Kaffee gönnten. Auf unserer stündigen Bootstour zeigten sich alle seetauglich. Das Nachtessen im Bahia Italian Restaurant, mit Happy Hour, war vorzüglich.

Wir wohnen direkt am Hyde Park. 1810 stand beim Hyde Park die erste Pferderennbahn Australiens.

 Harbour Bridge


Fahrt durch den botanischen Garten

Besuch im chinesischen Garten

Die blaue Tour am 13.11. zur Bondi Beach war etwas kürzer und somit blieb uns Zeit das Queen Victoria Building zu besuchen. Claire brauchte nun doch einen neuen Koffer.

 Bondi Beach



Weihnachtsstimmung im Queen Victoria Building - Baum bestückt mit Swarowski-Steinen

Das Wetter meinte es am 14.11. nicht so gut mit uns - Nieselregen und nicht mehr so warme Temperaturen. Am Hafen bestaunten wir zuerst ein riesiges Kreuzfahrtschiff und begaben uns danach auf die Schnellfähre nach Mandly Beach. Der Wellengang an der Beach war ziemlich gross und so konnten wir die Surfer bei ihren Künsten beobachten. Mandly ist ein schmuckes Stätchen, welches zum Verweilen einlädt. Zurück in Sydney schlenderten wir der Pitt Street entlang, zurück zum Hotel.
Kreuzfahrtschiff mitten im Hafen von Sydney



Fahrt mit der Schnellfähre nach Mandly Beach



Mandly Beach


Pause an der Pitt Street